«Agora Städtische Krisenkompetenz»
Die «Agora Städtische Krisenkompetenz» ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Zürich und des CCC. Es wird von der Stiftung Mercator Schweiz finanziell unterstützt.
Als grösste Stadt der Schweiz ist Zürich der Ort, an dem sich viele gesellschaftliche Krisen der Schweiz zuerst manifestieren. Die Stadt benötigt deshalb ein besonderes Reservoir für die Bewältigung von Krisen, das von der Früherkennung über die Stärkung der Resilienz der Bevölkerung bis zur Nachbereitung von Krisen viele Aspekte abdeckt. Das CCC mit seinem wissenschaftlichen, multiperspektivischen und ganzheitlichen Blick auf Krisen, der über die vordringlichen Dimensionen hinaus geht, kann hier wichtige Unterstützung bieten. Aus diesem Grund sind die Stadt Zürich und das CCC mit der «Agora Städtische Krisenkompetenz» eine Kooperation eingegangen. Die «Agora Städtische Krisenkompetenz» versteht sich als Ort gleichberechtigter, disziplinär breit aufgestellter Dialoge zwischen Stadt, Universität und Zivilgesellschaft zu städtischen Krisen- und Krisenkompetenzthemen.
Seitens CCC wird das Projekt von der Projektmanagerin Medea Fux koordiniert.
Was ist die Agora?
Die Agora versteht sich als Forum zur kollektiven Thematisierung urbaner Krisen und Krisenkompetenz. Durch gezielten Einbezug von Vertreter*innen aus den Fachgebieten und der Gesellschaft bildet die Agora eine wechselwirkende Schnittstelle zwischen Praxis (Krisenmanagement der Stadt und der Gesellschaft) und Wissenschaft (Universitäre Forschungsabteilungen).
Das Projekt «Agora – Städtische Krisenkompetenz» ist auf 3 Jahre angelegt und in 3 Zyklen unterteilt. Jeder Agora-Zyklus behandelt über ein Jahr ein Fokusthema. Im 2024 startete der erste Agora-Zyklus zum Thema "Individuelle Resilienz stärken im städtischen Raum". Im Herbst 2025 startet der zweite Agora-Zyklus zum Thema Antizipation.
Wie läuft die Agora ab?
Ein Agora-Zyklus besteht aus mehreren Etappen, die aufeinander aufbauen, rund um die Agora selbst - ein ganztägiger interaktiver Workshop. An der Agora nehmen rund 20 Teilnehmende teil, um sich zu vernetzen und gemeinsam am Thema zu arbeiten. Einige Teilnehmende stellen Forschungs- oder Praxisprojekte vor, gefolgt von gemeinsamem Brainstorming und Projektarbeit.
Jeweils im Abstand von ca. einem halben Jahr treffen sich alle Teilnehmenden zu einem Follow-Up Dialog. Ziel des Follow-Up Dialogs ist, dass sich die Teilnehmenden erneut austauschen, Updates zu entstandenen Projekten geben und Feedback erhalten. Im ersten Follow-Up nehmen auch Studierende teil, die an der UZH die transdisziplinäre Lehrveranstaltung «Die Krise und die Stadt» absolvieren.
Projektdauer und Finanzierung
Das Projekt dauert vom Frühling 2024 bis zum Frühling 2027. Es wird in einem ersten Schritt von der Universität Zürich, der Stadt Zürich sowie der Stiftung Mercator Schweiz finanziert. Mittelfristig sollen Anschlussfinanzierungen sichergestellt werden.
Erfahren Sie in unserem Rückblick was wir 2024 mit dem Projekt "Agora - Städtische Krisenkompetenz" erreicht haben.
Ihre Ansprechpersonen
CCC
Leitungsausschuss: Stefanie Walter, Alexander Wagner und Frank Rühli
Projektmanagement: Medea Fux
Stadt Zürich
Markus Meile, Stabschef Städtische Krisenführungsorganisation Zürich (SC SFO), markus.meile@zuerich.ch
Stiftung Mercator Schweiz
Dr. David Hesse, Zukunftsfragen und Stiftungsentwicklung, david.hesse@stiftung-mercator.ch